Der Faschingsdienstag läutet das Ende der fünften Jahreszeit ein. Die Zirndorfer Cyrenesia hat zu einer letzten Polonaise geladen.
Klare Ansage des Faschingsverein: Den Rathausschlüssel gibt es nur zurück, wenn die Hälfte des Stadtrats anwesend ist. Von 31 Stadträten waren allerdings nur 15 da. Das stellte ein Problem dar, die Zirndorfer Zukunft schien plötzlich unsicher – so viele Faschingsmuffel im Stadtrat, da ist noch komödiantische Luft nach oben. Was das für das nächste Jahr bedeutet? Cyreneische Nachhilfe! Die Lösung für dieses Jahr war hingegen schnell gefunden: Mit „Che sera, what ever will be“ mussten die Stadträte sich zuerst ihrer karnevalesken Biografie vergewissern, um dann mit einer Polonaise den Rathausschlüssel zurückkaufen zu können.
Vorne weg ein geschäftiger Bürgermeister Thomas Zwingel, der ungeahnte Führungsstärke offenbarte. Dahinter der grüne Bürgermeister Walter Schäfer, der, mit roter Nase und grünem Hut verkleidet, den Wegweiser bildete. Ihm zur Seite stand die grüne Stadträtin Cornelia Thomas in Gestalt eines Hippies, die damit an die freien Tage der 70er erinnerte, sowie der ebenfalls grüne Stadtrat Gerhard Wirner, der in seinen späten Jugendtagen mit einem frechen Pepitahütchen aufmerksam machte.
So erhielt Bürgermeister Thomas Zwingel mit seinen Stadträten den Rathausschlüssel wieder zurück. Glücklich sagte er in die Faschingsrunde: „Zirndorf endlich wieder narrenfrei!“ Das bescherte ihm viel Lachen seitens des Publikums – mit Blick auf den anwesenden Stadtrat.
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